Narben und Schmerzen: Warum alte Verletzungen Beschwerden auslösen können
- Gerhard Dörflinger
- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Viele Menschen suchen die Ursache ihrer Beschwerden dort, wo es weh tut:
im Rücken, Knie, Nacken oder in der Schulter.
Doch in der Praxis zeigt sich immer wieder: Der Körper reagiert oft auf Stellen, die längst vergessen wurden.
Zum Beispiel:
• alte Operationsnarben
• Arthroskopie-Einstiche
• Impfnarben
• Schnittverletzungen der Haut
• Zahnbehandlungen mit Injektionen
• Eingriffe am Zahnfleisch
• alte Verletzungen nach Stürzen
• dauerhafter Druck durch Schmuck oder Metalle
Der Zusammenhang zwischen Narben und Schmerzen wird oft unterschätzt.

Warum kann das relevant sein?
Narbengewebe verändert Spannungsverhältnisse.
Gewebe verliert manchmal Beweglichkeit.
Nerven können sensibler reagieren.
Der Körper beginnt auszugleichen.
Und diese Ausweichmuster zeigen sich oft ganz woanders:
➡️ eingeschränkte Beweglichkeit
➡️ veränderte Statik
➡️ muskuläre Dauerspannung
➡️ diffuse Schmerzen
➡️ wiederkehrende Beschwerden trotz Training
Deshalb schaue ich in der Praxis nicht nur auf den Schmerzpunkt.
Ich frage: Welche Geschichte trägt der Körper noch mit sich?
Manchmal liegt die Lösung nicht im schmerzenden Bereich –
sondern in einer alten Spur, die nie beachtet wurde.
Wer nur lokal behandelt, übersieht oft das Entscheidende.

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